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Der Katzenknigge

Die meisten Katzen wissen instinktiv,  wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tips profitieren. Denkt daran, daß es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepaßt werden können.

Weil die Seite immer länger wird, hier die Schnellnaviagtion:

 1) Mahlzeiten
 2) Gäste
 3) Türen
 4) Waschen / Hygiene
 5) Büroarbeiten
 6) Übelkeit
 7) Zusammenleben mit den Menschen
 8) Umgebung
 9) Möbel
10) Geschenke
11) Gesundheit
12) Neu im Haus 
 

1) Mahlzeiten


2) Gäste

  1. Sollte ein Gast in Deiner Nähe auffällig oft niesen, dann ist er bestimmt ein Katzenhaar-Allergiker. In diesem Fall sollte man sich um

  2. den Gast ganz besonders kümmern, um ihm sein Mitgefühl auszudrücken, z.B. indem man ihm in den Schoß springt und mit dem Schwanz um die Nase wedelt. (Alexander P. im Auftrag von Willy)
  3. Setze eine überraschte und verletzte Miene auf wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach den Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!“
  4. Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, daß dieser auch einen guten Kontrast  zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen.
  5. Begleite Gäste immer auf die Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.
  6. Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigen Stolz , verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in den Fußknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.
  7. Krieche grundsätzlich in die vom Gast mitgebrachten Taschen oder Aktenkoffer und durchwühle sie sorgfältig. Der Gast muss sich noch Wochen später über die darin hinterlassenen Haare freuen können (Tanja).

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3) Türen

  1. Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
  2. Nachdem  Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für Dich geöffnet worden wird, stehe auf  der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem sehr wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken- Hochsaison.
  3. Handelt es sich um Terassentüren warte mit der Kratzaktion bis diese frischgeputzt sind. Dann warte bis es regnet, gehe kurz raus um Luft zu schnappen und wenn die Pfoten schön matschig und nass sind kannst Du anfangen durch "Kratzbewegungen" gegen die Scheibe formschöne Bilder und Muster darauf zu gestalten (Tanja).
  4. Versuche stets Deinen Menschen vor Gefahren zu schützen. Die meisten Gefahren lauern - wie wir alle wissen - draussen! Also halte Deinen Menschen davon ab, aus der Wohnungstüre zu gehen. Das tut man so: Man läuft dem Menschen immer um die Beine und bittet um Streicheleinheiten. Liebt Dich Dein Mensch wird er Dir diese nicht verwehren und somit auch nicht das Haus verlassen (Melanie).

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4) Waschen / Hygiene

  1. Hat Dein Dosi regelmässige Toiletten-Reinigungszeiten, dann warte mit dem Geschäft bis er wieder vorm Klo hockt und es reinigen will. Gehe dann auf's Klo und schenke ihm eine kleine, dufte Aufmerksamkeit. Aber Vorsicht! Anschliessend darf nichts vergraben werden, weil sonst das Aroma nicht erhalten bleibt! Vergraben wird erst, wenn Dein Dosi fertig mit der Reinigung ist und auch den Bereich um die Klos gefegt hat. Dann aber kräftig graben und möglichst so, dass viel rausfällt. Schliesslich ist es im Klo schon eng genug! (Alexander P. im Auftrag von Willy)
  2. Setze Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, bis alles sauber ist und vielleicht sogar warm vom Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.
  3. Helfe stets beim Wäsche zusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die Gegend ziehst.
  4. Helfe stets beim Betten machen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.
  5. Wenn Du gerade Dein Nickerchen machst achte immer daruf, rechtzeitig aufzustehen, um auf dem frisch gewischten Fussboden wieder Spuren zu hinterlassen.
  6. Sollte Dein Mensch es versäumt haben, das Katzenklo ordentlichst zu reinigen, so gehe ins Badezimmer und verrichte dort Deine Notdurft. Beachte dabei folgende Schritte: Zuerst suchst Du Dir das beste/sauberste Handtuch aus und ziehst es von der Stange. Zweitens: Pinkle darauf (achte dabei auch darauf, das Handtuch so zu platzieren, dass Du "zufällig" auch noch den Duschvorleger oder ähnliches erwischt). Drittens: schiebe das Handtuch dann unters Klo oder in sonst irgendeine Ecke, denn Ordung muss sein! (Melanie)
  7. Gehe einen ganzen Tag lang nicht auf Deine Katzentoillette, damit genug übrig bleibt um in das frisch gemachte Katzenklo zu pinkeln (Melanie).
  8. Friss Keine Gummibänder! Es mag Dir am Anfang als eine gute Idee vorkommen, aber später (auf dem Katzenklo) könnte Dir das Ergebnis nachlaufen... (Aus dem Buch "Schnurrende Tyrannen",  und aus gegebenen Anlass... Gruss - HMSmily - Wolfgang)

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5) Büroarbeiten

  1. Wenn man sich seitlich auf eine Tastatur fallen lässt, so dass in einem Augenblick möglichst viele Tasten auf einmal gedrückt werden, kann man mit ein bißchen Glück so einen Computer zum Absturz bringen. Zumindestens piept er dann ganz lustig. (Alexander P. im Auftrag von Willy)
  2. Wenn Deine Menschen beim Briefe schreiben oder ähnlichem sind, setzte Dich immer auf die Papiere, auf denen sie gerade schreiben. Wenn sie Dich herunter heben, beobachte sie mit trauriger Miene. Paß gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. Sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setzte Dich darauf. Nach dem zweiten Hinunter heben mußt Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen, aber einzelne bitte.
  3. Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setzte Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist, Papier zu beißen, dann warte bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht.
  4. Noch schöner sind Computer. Warte bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verläßt und spiele „Katze auf der Tastatur“. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.
  5. Wenn jemand am Computer sitzt, rette ihn vor Verspannungen. Schleich Dich heran, streck Dich von hinten an die Lehne und  zieh die Krallen einmal knackend ins Leder. Er springt auf, Du wirst beachtet und er ist vor Verspannungen bewahrt.
  6. Hilf Deinem Menschenbeim Sparen: ziehe grundsätzlich den Stecker aus der Telefonbuchse, wenn Dein Mensch gerade mitten in einem Download steckt. So können unnütze Onlinekosten gespart werden! (Melanie)
  7. Spaziere nie auf Tischen oder Arbeitsflächen herum, wenn es Dir erlaubt ist oder es dort nichts gibt, dass man kaputt machen kann. (Melanie)

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6) Übelkeit

  1. Tabuisieren wir es nicht länger. Übelkeit kommt halt doch des öfteren vor: Wenn Du Dich übergeben musst, ist es wichtig, dass Du schnell machst. Es sei denn Du liegst bereits im Bett. Ansonsten versuch schnell ins Bett zu kommen.
  2. Falls die Zeit nicht reicht, versuch auf einen Orientteppich zu kommen. Ein Teppichboden tun es auch. Zumindest einen Sessel oder ein Sofa sollte man erreichen. Unbedingt zu vermeiden ist es, sich im Badezimmer, der Küche oder auf einem sonstigen kalten, gefliesten Boden zu übergeben müssen. (Ganz schlimm, wenn es einen auf dem Katzenklo erwischt)
  3. Sieh in jedem Fall zu, dass Deine Pfütze die Größe eines nackten, menschlichen Fußes hat und dass Du es möglichst ungesehen erledigst.
  4. Die perfekte Lösung der Platzfrage ist das Treffen der Tapete. Du musst nur dicht genug an die Wand kommen und ein bischen Schwung holen. Wenn Dein Frauchen nach der Gestaltung der Terassentür dann immer noch an Deiner künstlerischen Ader zweifelt, versuch es nochmal (Tanja).

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7) Zusammenleben mit den Menschen

  1. Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut.
  2. Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setzte Dich zwischen Buch und Gesicht.
  3. Versuche immer die Aufmerksamkeit Deiner Dosis zu erregen, z.B. indem Du Nachts im Dunkeln mitten im Türdurchgang sitzt, oder indem Du den Lieblingssessel Deines Dosis fuer Dich reservierst. (Alexander P. im Auftrag von Willy)
  4. Falls  Dein Mensch strickt, setzte Dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiß aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.
  5. Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Felles, unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch sind arm dran. Ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten. Es ist unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen. Regelmäßiges Gesichtabschlecken ist also unumgänglich. Am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.
  6. Denke immer daran Dein Frauchen ganz besonders aufmerksam zu begrüssen wenn sie mit gefüllten Einkaufstüten den ersten Schritt über die Türschwelle macht. Werfe Dich Ihr direkt vor die Füsse und sei fasziniert von der menschlichen Grazie bei dem verzweifelten Versuch Dich nicht zu treten  (Tanja).
  7. Ist Dir einmal langweilig, weil Dein Mensch sich nicht genügend mit Dir beschäftigt dann führe folgende Aktionen aus:

  8. 1. Schabe mit Deinen Pfoten an allen Glasscheiben/Spiegeln die sich in Deiner Nähe befinden
    (möglichst, wenn es draussen regnet und Du gerade reingekommen bist)
    2. Laufe um Deinen Menschen herum. Beachtet er Dich nicht gleich so beiße ihn in die Wade
    3. Lauere Deinem Menschen auf erhöhten Plätzen (z.B. Sessellehnen) auf und springe ihn an, sobald an Dir vorbeikommt. Solltest Du dabei in Gefahr kommen, an ihm ab zu rutschen, dann fahr umgehend Deine Krallen aus! (Melanie)
  9. Streicheleinheiten sind wichtig. Jammere also mindestens 1 Stunde und schleich dabei Deinem Menschen um die Beine. Bei jeden Versuch Dich zu streicheln läufst Du dann schnell davon und jammerst im nächsten Zimmer weiter. Lass Dich auch auf keinen Fall auf den Arm nehmen. (Melanie)
  10. Fordere Deinen Menschen immer zur Ordnung auf, indem Du Kleidungsstücke etc. die z.B. auf Stühlen hängen irgendwie auf den Boden beförderst. Löcher die bei dieser wichtigen Aufgabe entstehen sind dann ein angenehmen Nebeneffekt und überzeugt Deinen Menschen davon, dass er die Kleidungsstücke immer gleich in den Schrank räumt (Melanie)
  11. Beachte Deinen Menschen den ganzen Tag nicht. Er wird sich dann um so mehr freuen, wenn Du wieder zu ihm kommst. Insbesondere wenn er gerade Nahrung zu sich nehmen möchte, schlafen oder das Haus verlassen will (Melanie).
  12. Wenn Du zwischendurch Hunger oder Appetit bekommst, gehe zum Küchenschrank mit dem Katzenfutter, öffne die Türen und räume die Dosen heraus. Verteile sie auf dem Fussboden, damit der Mensch sofort weiss, was Du möchtest. Brekkies-Schachteln können zur Not aufgebissen werden. Die bereitgestellten Brekkies können ja für später aufgehoben werden. (Melitta, Nov.03)

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8) Umgebung

  1. Grundsätzlich ist zu sagen: Neue Pflanzen müssen erst einen Eignungstest bestehen! Knabber also an bisschen an den Blättern, grab den Blumentopf aus oder benutze diesen als zweites Katzenklo. Nimmt die Pflanze Dir diese Dinge übel und geht dabei ein, so ist sie es ohnhin nicht wert gewesen, von Deinem Menschen gehalten zu werden! (Melanie)
  2.  Zimmerpflanzen und Blumenvasen!  Ein Blumentopf der einen wichtigen Fensterplatz versperrt gehört grundsätzlich vertrieben.  Grosspflanzen, vor allem die, die auf dem Boden stehen, eignen sich hervorragend als Ersatzkatzenklo oder wenigstens sofern sie einen Stamm haben als Ersatzkratzbaum. Nicht jeden Pflanze überlebt eine solche Umnutzung, aber ihr solltet diese Alternativen unbedingt probieren. Natürlich ist auch das Blattwerk einiger Pflanzen schon aus Sicht der Gaumenfreuden nicht zu verachten. Farne sind eine Delikatesse, ebenso wie Palmenblätter und vor allem Asparagus. Auch nicht zu verachten sind die langen Grashalme in kunstvoll gesteckten Blumensträussen. Eine echte Abwechslung zum alltäglichen Speiseplan. (Tanja)
  3. Wenn Dir einmal langweilig ist, versuche die Tapeten abzulösen. Die kleinen Papierfitzel eignen sich gut zum Spielen, Herumtragen, etc. (Melitta, Nov.03)

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9) Möbel

  1.  Schränke sind grundsätzlich nur dafür da einen geeigneten Aussichtsplatz zu ergattern und bei Bedarf den daran vorbeigehenden Menschen kurz aber überraschend anzuspringen oder ihn mit einer Kralle festzuhalten ( gilt nur für halb hohe Schränke ). Das tut man am Besten, wenn der Mensch ein Glas Rotwein oder einen Teller  Spagetti mit Tomatensauce in der Hand hält. Wenn der Mensch dann vor Schreck alles auf dem Boden verteilt hat schaue ihn liebevoll an und denke, ich wollte mal gucken was Du da hast.... (Tanja)
  2. Sofas und Sessel haben eine tragende Rolle. Sie eignen sich gleich für zwei wichtige Tagesaufgaben. Zum einen muss ein gründlich abgesaugter und gereinigter Sessel erst mal wieder katzengerecht eingeweiht werden. Jeder muss deutlich erkennen können hier schläft die Katz! Zum anderen muss der Stoff eines solchen Einrichtungsgegenstandes täglich durch kratzende Bewegungen in Form gebracht werden, bereits gezogene Fäden müssen in jedem Fall verlängert oder gar gänzlich gezogen werden sonst sieht ja keiner was unter dem Bezugstoff ist. (Tanja)
  3. Regale mit offenstehenden Gegenständen sind unumgänglich zur Befriedigung des Spieltriebes. Jedes Teil was dort steht muss in Deinem Katzenleben mindestens einmal auf den Boden gefallen sein, wobei mindestens jedes fünfte Teil - bevorzugt jene, die Du nicht ausstehen kannst - nicht mehr in das Regal zurückkehrt, weil es kaputt gegangen ist. (Tanja)
  4. Beim Umgang mit Möbeln ist es immer nur wichtig eine so unschuldige Miene wie möglich zu machen. Der Mensch muss grundsätzlich wissen, dass ihr es nicht gewesen seid! (Tanja)
  5. Alle erreichbaren Laden sollten herausgezogen werden, um zu sehen was Interessantes drinnen ist. Besonders zu empfehlen sind Wäsche- oder Sockenladen. Diese werden dann ausgeräumt, bis genug Platz für Dich zum reinlegen ist. Es empfiehlt sich, eine dünne Schicht Wäsche oder Socken zu belassen, dann liegst Du weicher. (Melitta, Nov.03)
  6. Begehbare Schränke oder Garderoben: Suche Dir in den einzelnen Fächern die schönsten bzw. weichsten Pullover aus und baue Dir daraus ein Kuschelnest. Die nicht benötigten Pullover oder T-Shirs wirf einfach auf den Boden. Der Mensch wird sich über deinen erlesenen Geschmack freuen. (Melitta, Nov.03)
  7. Versuche auf den Mänteln nach oben zu klettern. Bei Ledermänteln oder –jacken empfiehlt sich der vermehrte Einsatz der Krallen. (Melitta, Nov.03)
  8. Kästen und Schränke: Versuche zu öffen, sieh nach was drinnen ist, Unnötiges wirf raus und baue Dir so eine Höhle. (Melitta, Nov.03)

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10) Geschenke (Simone)
  1. Beschenke Deine Herrchen und Frauchen oft und großzügig. Unterscheide zwischen Sach- und Tierspenden.
  2. Sachspenden findet man einfach so auf der Straße oder in der Nachbarmülltonne. Man drapiert sie anmutig auf dem Bett, dem Sofa oder versteckt sie gut im Kleiderschrank. Man teilt sie ein in
    1. harmlos – welke Blätter
    2. bißchen eklig – benutzte Spülschwämme
    3. ziemlich eklig – gebrauchte Damenbinden
  3. Lebendige Tierspenden muß man fangen und nach Hause bringen. Man fängt z.B. eine Maus und bringt sie – nie vor drei und nie nach fünf Uhr früh – nach Hause. Dann läßt man sie im Schlafzimmer unter dem Bett frei und ruft laut „Überraschung“. Wichtig: Sei niemals beim Einfangen behilflich.
  4. Bei  toten Tierspenden hat man vorher Spaß beim totspielen und wenn man es richtig macht, die anderen zu Hause trotzdem. Schleppe den Fang nach Hause, beiße kleine Stücke raus oder reiße den Kadaver in viele Teile und verteile oder verstecke ihn in der ganzen Wohnung. Um Verwirrung zu stiften, ob auch wirklich alle Teile gefunden wurden, kann man einfach welche aufessen. Wichtig: Sei niemals beim Auffinden behilflich.
  5. Noch verwirrender ist es, wenn man die Teile versteckt hat und wie bei einer lebendigen Tierspende vor das Bett sitzt und laut „Überraschung“ ruft.
  6. Hat sich einmal aus Versehen ein „Geschenk“ in die Küche verlaufen und dort häuslich eingerichtet, lasse es dort leben. Mische Dich erst ein, wenn es nachweislich von Deinem Katzenfutter nascht.
  7. Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut. Denke daran, daß eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist: schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäuse fangen zu spielen.
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11) Gesundheit  (Anna)

    Jede brave Katze will doch, dass ihr Herrchen/Frauchen immer gesund bleibt! Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man könnte es entweder diesen Quacksalbern von Ärzten überlassen, die dann eine simple Katzenallergie bestimmen, oder man nimmt es, wie jeder brave Stubentiger, selbst in die Hand:
     
  1. Aufstehen: Jede Katze weiß, wie ungesund es für Menschen ist zu schlafen: er kann dich nicht streicheln, noch füttern. deshalb: Wecke Herrchen/Frauchen doch mal morgens um 3:30 Uhr. Dazu entweder die Nasenbeistechnik einsetzen, oder die "ich knall meine 7 Kilo jetzt auf dein Gesicht"-Methode (bei welcher unbedingt zu beachten ist, dass man Nase UND Mund abdeckt).
  2. Wenn Herrchen/Frauchen dann aus irgendeinem unmöglichen Grund die Türe zusperrt, einfach die Zauberflöte proben, oder ein paar Freunde bitten, mit dir einen Liebesgeang anzustimmen, den man selbst bei geschlossenem Fenster noch hören kann.
  3. Hartnäckig sein! Wenn Herrchen/Frauchen die Füße nicht ordentlich heben will, dann einfach in 8ern durch die Beine laufen und schon hat Frauchen keine Chance mehr, der Aerobicstunde zu entkommen!
  4. Als erstes lässt du Herrchen/Frauchen auf keinen Fall dieses ekelige Gesöff von Kakao oder Kaffee trinken: sobald die Tasse am Tisch steht, trink vor seinen/ihren Augen daraus! Sie werden sie nicht mehr anrühren!
  5. Dann die Beugeübungen: bringe Herrchen/Frauchen dazu, sich zu bücken, wenn möglich 50 mal, indem du in Pavarottilautstärke miaust: streichel mich! oder: gib mir Futter in die Schüssel! 6. Dan kommt die Stärkung der Arme: Tür auf , Tür zu, und das ca. 20 mal, das heißt für Dich: rein, raus, rein , raus!
  6. Das wars! Als braver Stubentiger hast Du deine Pflicht erfüllt und dein Herrchen/Frauchen vorm Verfaulen gerettet! Doch vergiss nicht: mach das jeden Tag, sonst könnte er/sie einen Rückfall erleiden!

  7. (Hoffe ihr könnt das gebrauchen! Alles ist wahr, mein Kater Merlin macht das jeden Tag mit mir, ist extrem um meine Gesundheit bedacht! ciao, Anna, Jan 04)

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12) Neu im Haus (Tamara)  
  1. Wenn Dein neues Frauchen dir das Türchen des Transporters öffnet, renn raus und zwischen ihren Beinen durch.
  2. Such dir ein nettes Plätzlein aus und warte dort panisch darauf, dass dein Mensch wegschaut. Dann schleiche aus dem Plätzlein, und pinkle einfach in jede Ecke, die du findest
  3. Widerstehe der Versuchung, ins Katzenklo zu machen!!!
  4. Stell dich an die Wand und kratze herzhaft mit deinen Krallen daran. Kratzbaum ist out!
  5. Lauf zum Zimmerbrunnen, schleck ein wenig und setz dich dann hinein.
  6. Ziehe das gesamte Wasser durch die Wohnung und reibe dich an den Tapeten trocken. Geh ja nicht ins Bad um dich trockenzuschütteln!
  7. Wenn Dein Frauchen nun durch die Wohnung schrubben muss, spring auf ihren Rücken und übergib dich dort.
  8. Wenn Herrchen  zurückkommt, warte, bis er im Wohnzimmer ist, und kacke dann in seine Schuhe.
  9. Locke Nachbars Hund ins Haus und vor Frauchen und Herrchen. Schau so lieb du nur kannst. Bring dem Hund Salbe für seinen getretenen Hintern
  10. Und zum Schluss: Kurz vorm ins Bett gehen streckst du Dich auf dem gesamten Bett aus und machst ein herzzerreißendes Schlafgesicht... Wecke Herrchen und Frauchen dann auf dem Boden und auf dem Schreibtisch und verlange laut-miauzend Futter.

  11. Weiß, es ist nicht gerade lustig... Vielleicht gefällt es Ihnen ja doch :)
    Mit vielen netten Grüßen,
    Tamara (Mai 04)
     

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Dieser Text ist aus vielen ähnlichen Texten im Internet zusammengebaut: Katzenfreunden aus aller Welt scheinen aber immer nur Teile dieses Geheimdokuments in die Hände zu fallen. Es wird also bei Bedarf ausgebaut. Falls Ihnen also entsprechendes in die Hände fällt, unbedingt zuschicken, damit auch andere Katzenhalter gewarnt werden können...

Sandra K., als Tierarzhelferin bzw. Veterinärmedikantin (neue Berufsbezeichnung, klingt angeblich sehr schick) bestens vertraut mit sämtlichen Tricks unserer Süßen, hat darauf hingewiesen, dass es den "Knigge für Katzen" auch in Buchform und entsprechend ausführlich gibt. Autorin ist Melissa Miller, Verlag: Scherz. Bestellen kann man das Buch bei http://www.Pussy-Versand.de (nein, kannte ich noch nicht. Und ich bekomme auch keine Provision).