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 "Murschele" (Daniela und Philip)

Hallo,

unsere Murschele (w, 13 Jahre) ist nur mit einem geregelten Tagesablauf glücklich. Madame beansprucht um 6:00 morgens ihr erstes Frühstück, unabhängig davon ob Wochenende ist oder nicht. Und natürlich reicht es nicht nur einen von uns beiden dafür aus dem Bett zu holen. Madame ist erst glücklich wenn wir beide wach und auf den Beinen sind. Dann nämlich kann sie sich ins Bett legen (wo wir ja nun nicht mehr sind) und in aller Ruhe den Tag verschlafen, natürlich nur nach dem zweiten Frühstück, kurz bevor wir arbeiten gehen. Unterbrochen wird diese Erholung in der Regel nur vom den kurzen närrischen Minuten direkt nach dem Essen, wo der Energieschub einsetzt und es ein paar mal quer durch die Wohnung geht, egal wie rutschig der Laminatboden ist. Sollte der Schlaf einmal nicht mehr nötig sein werden auch gerne Entdeckungstouren durch Herrchens Kleiderschrank in Angriff genommen. Frauchens Schrank ist da nicht so interessant. Vielleicht weil sie nicht so viele schwarze T-Shirts hat, wo man die verlorenen Haare so gut sieht.

Wenn es dann dem abend zugeht und die menschlichen Diener wieder nach Hause kommen wird es Zeit für's erste Abendessen. Und wenn's beim ersten mal nicht das richtige ist wird es halt solange ignoriert bis Frauchen weich wird und was anderes hinstellt. Es ist schließlich nicht zumutbar zwei Tage hintereinander mal das selbe Essen zu sich zu nehmen. Und wehe die Menschen spuren nicht. Dann wird die Siamkatze, die sich irgendwo im Stammbaum versteckt, zum Leben erweckt und das große Kreischen setzt ein, wo die Dezibel nur so schmettern. Manchmal wird natürlich auch einfach nur so geschrien, am liebsten nachts wenn die Menschen unverständlicherweise schlafen wollen. Und natürlich gibt es dann noch das Katzenklo. Notwendig, aber ungeliebt, weswegen Madame sich meistens so nah an den Rand setzt, dass auch manchmal Sachen danebengehen.

Aber wenn's ans Knuddeln geht wird sie plötzlich ganz zuckersüß und maunzt wie ein kleines Neugeborenes. Hier wird auch die Aufgabenverteilung im Haushalt klar. Essen wird nur von Frauchen genommen; wenn Herrchen was hinstellt wird es einfach verschmäht. Aber Herrchens Schoß scheint der weichere zu sein, denn die Streicheleinheiten werden dort abgeholt. Am Anfang, als Herrchen frisch eingezogen war, gab's zwar den einen oder anderen Streit darüber, wem denn nun die linke Doppelbetthälfte gehört, aber inzwischen hat sich das gelegt. Auf dem Katzenkissen (oder einer versehentlich liegengelassenen schwarzen Jacke) ist es eh viel gemütlicher, speziell wenn man sich so verdrehen kann, dass jedem Anatomie-Studenten schlecht werden würde.

Das Leben als Katze ist eben schön, auch wenn Herrchen manchmal die Geduld ausgeht und die Schlafzimmertür dann nachts geschlossen bleibt. Aber was eine echte Madame ist bleibt davon unbeeindruckt und nach einem kurzen Nachtkonzert wird dann eben auf dem Vorleger vorm Balkon geschlafen, schließlich braucht man auch als Hauskatze mal ein wenig frische Luft. Und morgen ist ja auch wieder ein Tag.

sorry, hatte ich vergessen. Einsender sind Daniela und Philip.

Halten Sie auch eine Hauskatze mit niederträchtigen Talenten? Schicken Sie uns eine aussagekräftige Kurzbeschreibung (womöglich mit Foto): :info@garfield.de
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